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Latentwärmespeicher in der Heizungs-, Klima-, Lüftungs- und Sanitärtechnik
Der Wunsch, energiesparend zu heizen und regenerative Energien zu nutzen, setzt oft eine große Wärmespeicherkapazität voraus, um gute Resultate zu erzielen. Durch den Einsatz eines geeigneten Latentwärmespeichermaterials können künftig kompakte Speicher mit großen Kapazitäten für viele Anwendungszwecke in der Heizungs- und Lüftungsindustrie realisiert werden. Die entscheidende Frage jedoch ist, welche Einsatzgebiete im Vergleich zu bekannten Wasserspeichern wirklich vertretbar sind. Der Ansatz einer technischen Bewertung soll mit diesem Beitrag gegeben werden.
Vorteile der latenten Wärmespeicherung
In den meisten Wärmespeichern - wie z. B. dem klassischen Warmwasserspeicher - wird nur die sogenannte sensible Wärme genutzt, d. h. die durch eine Temperaturänderung fühlbare Wärme. Die Wärmekapazität eines solchen Speichers kann durch die folgende Gleichung bestimmt werden:
Q = m · cp · deltaT
In einem reinen Latentwärmespeicher steht neben der sensiblen Wärme aber auch die latente Wärme (Schmelzenthalpie) des Speichermaterials zur Verfügung, die beim Aufschmelzen zugeführt werden muss und beim Erstarren wieder freigesetzt wird.
Q = (m · cp · deltaT)PCM + (m · delta hs )PCM
In einem Latentwärmespeicher mit einem Wasser/PCM Gemisch steht neben der sensiblen Wärme aber auch die latente Wärme (Schmelzenthalpie) des Speichermaterials zur Verfügung, die beim Aufschmelzen zugeführt werden muss und beim Erstarren wieder freigesetzt wird.
Q = (m · cp · deltaT)WASSER + (m · cp · deltaT)PCM +(m · delta hs )PCM
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